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Familienaufstellungen

Familienbindungen, sowohl aus unserem Herkunftssystem als auch in unseren
jetzigen Lebenszusammenhängen, bestimmen unser Leben. In einer Art Urliebe
ist jeder Mensch in der Tiefe seines Wesens mit seinen Geschwistern, aber
auch mit allen anderen Mitgliedern seines Familiensystems verbunden. Ganz
gleich, ob wir in unserem gegenwärtigen Beziehungssystem mit oder ohne
Partner, mit oder ohne Kinder leben, das System unserer Herkunft beeinflusst
unsere Wahrnehmung, unsere Gefühle und unsere Bindungen. So hängt das
Gelingen von Liebesbeziehungen oft davon ab, welchen Platz wir unserem
Partner an unserer Seite geben.

Durch das Aufstellen eines Familiengefüges wird das unbewusste verinnerlichte
Systembild sichtbar. Es zeigt sich, welche Kräfte im Beziehungssystem wirken.

Identifikationen, schicksalhafte Verstrickungen und unerlöste Bindungen offen-
baren sich im „wissenden Energiefeld“ der Aufstellung. Es zeigt sich aber auch,
wo und wie die Liebe im System fließt. Dadurch entstehen neue Sichtweisen
und Handlungsmöglichkeiten.

Der Aufsteller erarbeitet, durch die Systemaufstellung mit Symbolen oder Stell-
vertretern und mit Hilfe des Therapeuten ein heilendes Lösungsbild, welches in
seiner Seele wirkt. Da das Ganze immer mehr ist, als die Summe der einzelnen
Teile, hat diese Erfahrung positive Auswirkung auf das ganze System.


In Gruppen- und in Einzelsitzungen können folgende Themen aufgestellt werden:

- Supervisionsaufstellungen
- Spiegelungsaufstellungen
 (Berater/Therapeut - Klient)
- Ursprungsfamilie
- Gegenwartsfamilie
- Beziehungskonstellationen/Paardynamik
- Persönlichkeitsanteile
- Symptome
- Krankheiten/Organe
- Entscheidungsthemen
- Organisationen
- Arbeitsplatz/Team

(Familienaufstellungen aus der erwachten Perspektive sind nur für Menschen
mit Aufstellungserfahrung oder längerer Meditationspraxis geeignet).

 

Terminübersicht

Anmeldung

Merkblatt für die TeilnehmerInnen an
Familienaufstellungen:


Für die Arbeit in Familienaufstellungen ist es wichtig, von den zu
unseren Familien gehörigen Menschen und den bedeutsamen
Ereignissen zu wissen:
Gab es in der Herkunftsfamilie eigene Geschwister, die tot geboren
wurden oder früh starben, wurden Kinder früh weggegeben?
Haben die Eltern Geschwister in der Kindheit oder Jugend verloren?
Hatten Vater oder Mutter vor oder während der Ehe wichtige andere
Partner und sind Kinder aus diesen Beziehungen hervorgegangen?
Gab es bei den Großeltern solche wichtigen anderen Partner und ev.
Kinder aus diesen Beziehungen?
Gab es in der Herkunftsfamilie besondere und schwere Schicksale wie
Behinderung, Adoption, schwere Krankheiten, Tod einer Frau im
Kindbett, Suizid oder Verbrechen? Oder Erfahrungen in Krieg,
Gefangenschaft, Verfolgung, Vertreibung?
Für die Gegenwartsfamilie sind für beide Partner einmal die o.g. Informationen
aus den beiden Herkunftsfamilien bedeutsam. Zur Gegenwartsfamilie
gehören auch die frühen wichtigen Partner der Frau
und des Mannes und ggf. die Kinder aus diesen Beziehungen. Bei
Adoptivkindern gehören neben den Adoptiveltern die leiblichen Eltern
des adoptierten Kindes zur Gegenwartsfamilie.